Pranayama: diese uralte Atemkunst, die die Wissenschaft neu entdeckt

In dieser Reihe : Souffle au quotidien — respirations, méditations, sommeil· Schritt 2/2

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Pranayama: diese uralte Atemkunst, die die Wissenschaft neu entdeckt

Der Pranayama - die yogische Atemkunst - durchdringt die Jahrtausende. Heute interessiert sich die Forschung erneut dafür. Eine kleine Reise in eine Praxis, die nie etwas anderes wollte, als gehört zu werden.

Ein altes Wort, eine konkrete Praxis

Prana - der Lebensatem, die subtile Energie, die fließt. Yama - die Kunst, zu führen, zu messen, zu halten. Zusammen bezeichnet Pranayama in der yogischen Tradition die Gesamtheit der Atemübungen, die seit mehr als zwei Jahrtausenden kodifiziert sind.

Lange Zeit wurde es im Westen als ein Accessoire des posturalen Yoga betrachtet, doch das Pranayama kehrt nun in den Vordergrund zurück. Nicht als importierter Mystizismus, sondern als klare Beobachtung: Was man mit dem Atem tut, verändert, was im Körper und im Kopf geschieht.

Was die Tradition sagt

Die yogischen Texte unterscheiden mehrere Familien von Atemübungen. Ohne in eine exhaustive Taxonomie einzutreten, behalten wir drei große Absichten bei:

  • Verlangsamen: Die Ausatmung verlängern, Raum für Ruhe schaffen (Atmungen, die als beruhigend bezeichnet werden).
  • Ausgleichen: Abwechselnd die rechte und linke Nase verwenden, mit den Rhythmen spielen (Atmungen, die als ausgleichend bezeichnet werden, wie nadi shodhana).
  • Erwecken: Schnellere Rhythmen, um zu tonisieren (mit Vorsicht zu betrachten, niemals um Schlafmangel auszugleichen).

Jede dieser Familien hat ihre Gesten, ihre Haltungen, ihre Dauer.

Was die Wissenschaft bescheiden sagt

In den letzten Jahrzehnten hat die Forschung sich mit der langsamen Atmung und ihrer messbaren Wirkung beschäftigt - insbesondere mit der Variabilität der Herzfrequenz, einem Indikator, der mit der Fähigkeit zur Erholung und der Entspannung des Nervensystems verbunden ist. Ohne in die methodologischen Debatten einzutreten, ergibt sich ein vorsichtiger Konsens: Die Atmung absichtlich zu verlangsamen hat eine beruhigende kurzfristige Wirkung auf das autonome Nervensystem.

Nichts Magisches. Nichts Neues übrigens - die Yogis wussten es in ihrer eigenen Sprache.

Ein einfacher Einstieg - die kohärente Atmung

Wenn Sie noch nie Pranayama ausprobiert haben, beginnen Sie mit folgendem:

  1. Bequem sitzen, Rücken gerade ohne Steifheit, Hände auf den Oberschenkeln.
  2. Durch die Nase einatmen und langsam bis fünf zählen.
  3. Durch die Nase ausatmen und langsam bis fünf zählen.
  4. Keine Retention, kein Kraftaufwand. Nur dieser langsame, regelmäßige Rhythmus.
  5. Fünf Minuten reichen - morgens, vor einem Meeting oder vor dem Schlafengehen.

Das ist der sanfteste Einstieg. Nicht genau klassisches Pranayama, aber eine Praxis der langsamen Atmung, die den Boden bereitet, ohne Risiko.

Was man im Kopf haben sollte

Pranayama ist keine medizinische Behandlung. Es ist eine Praxis des Trainings von Aufmerksamkeit und Atem, die hier als Lebensart und Wohlfühl-Tool präsentiert wird. Manche schnellen Techniken oder solche mit längerer Retention sind nicht für jeden geeignet - Schwangerschaft, Bluthochdruck, Epilepsie, Herz- oder Atemprobleme erfordern den Rat eines Profis, bevor man sich darauf einlässt.

Wenn Sie eine Phase von starker Angst, anhaltender Schlaflosigkeit oder Schmerzen durchleben, in Ergänzung zu einer Begleitung, konsultieren Sie einen Gesundheitsdienstleister. Der Atem begleitet - er ersetzt nicht.

Ein letztes Wort

Pranayama lehrt etwas Seltenes heute: die Geduld des Körpers. Man macht nicht Fortschritte, indem man zwingt, man macht Fortschritte, indem man zurückkehrt. Fünf Minuten jeden Tag sind besser als eine Stunde einmal im Monat. Es ist eine langsame Kunst, wie die Künste, die dauern.

Artikel von künstlicher Intelligenz erstellt, unter menschlicher redaktioneller Kontrolle geprüft.

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Thomas VidalAtmung & Meditation
Leitfaden für Atmung, Achtsamkeit und Schlaf.
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