Ein Hörbereich zu Hause schaffen - ein kleines Refugium für die Schalen und die Stille

Klänge & Musiktherapie 11 h agoZu Lesezeichen hinzufügen

Ein Hörbereich zu Hause schaffen - ein kleines Refugium für die Schalen und die Stille
Arina Krasnikova · Pexels

Ein Teppich, ein Kissen, zwei oder drei Gegenstände, ein gedämpftes Licht. Das ist wirklich alles, was nötig ist, damit eine Ecke des Hauses zu einem Ort der Klangentspannung wird.

Ein Raum, bevor ein Instrument

Man glaubt oft, man müsse zuerst eine Schale, eine Flöte, ein Glockenspiel kaufen. In Wirklichkeit ist es der Ort, an dem man zuhört, der alles verändert. Eine eigene Ecke - selbst winzig - sendet dem Körper ein Signal: Hier wird verlangsamt. Die Regelmäßigkeit kommt von dort.

Es ist kein ganzer Raum nötig. Ein Quadratmeter neben einem Fenster reicht aus. Wichtig ist, dass er stabil ist (man räumt ihn nicht jeden Abend weg) und frei von Umgebungslärm (weit weg von der Küche, dem Fernseher, dem Telefon).

Was man dort aufstellt

  • Ein Teppich oder eine Matte, dick genug, um lange ohne Unbehagen zu sitzen.
  • Ein Meditationskissen (Zafu oder einfach ein festes Kissen). Die hohe Sitzposition ermöglicht es dem Becken, leicht zu kippen, und der Rücken folgt von allein.
  • Ein gedämpftes Licht - eine Lampe mit bernsteinfarbener Glühbirne oder eine Bienenwachskerze (dezent duftend, gelbe Flamme, sanfter als Paraffin).
  • Ein Gegenstand, der zu Ihnen spricht: ein kleines Zweig, der im Wald gefunden wurde, ein glatter Stein, eine Feder. Nichts Dekoratives, sondern etwas, das Sie verbindet.
  • Ein Instrument, wenn Sie eines haben: eine singende Schale (Metall oder Kristall), ein Klangschalen-Koshi, ein Tingsha. Andernfalls eine einfache Playlist zum Hören.

Das Ritual des Zuhörens

Setzen Sie sich hin. Drei langsame Atemzüge, die Augen halb geschlossen. Dann, wenn Sie eine Schale haben: schlagen Sie sie einmal mit dem Filzhammer am Rand (nicht am Boden). Lassen Sie den Klang ansteigen, dann abnehmen und schließlich ganz verschwinden - bis zur Stille, die folgt. Es ist diese Stille, die man hört, ebenso wie den Klang.

Wiederholen Sie dies dreimal, in einigen Minuten Abstand. Die Sitzung dauert zehn bis fünfzehn Minuten. Wenn Sie keine Schale haben, legen Sie eine Spur von tibetischen oder Kristallschalen in niedriger Lautstärke auf, legen Sie sich auf den Rücken, eine Hand auf dem Bauch, und folgen Sie dem Klang wie einer Welle.

Die sogenannten Solfeggio-Frequenzen

Man spricht viel über die « Solfeggio-Frequenzen » (396, 528 Hz…), die einem Mönch des 11. Jahrhunderts zugeschrieben werden. Strenge Studien sind selten: Es sind angenehme Frequenzen zum Hören, keine « Heilwellen ». Hören Sie, was Sie entspannt, ohne nach einer medizinischen Wirkung zu suchen.

Welches Instrument zum Anfängen?

  • Die tibetische Klangschale aus Metall: warm, reich an Obertönen, tolerant gegenüber Ungeschicklichkeit. Eine gute erste Wahl (60-120 € für eine gute Schale).
  • Die Kristallschale: luftigerer Klang, fast rein. Fragiler, teurer, aber sehr einhüllend.
  • Das Klangschalen-Koshi oder die Tingsha (kleine tibetische Zimbeln): Perfekt, um eine Sitzung zu beginnen oder zu beenden. Günstig.

Vermeiden Sie sehr günstige Modelle unter 20 €: Der Klang ist oft metallisch und ermüdend.

Was man davon erwarten kann

Eine regelmäßige Praxis von einigen Minuten pro Tag hilft, das Nervensystem zu entspannen, die Atmung zu verlangsamen und einen Anhaltspunkt im Tagesablauf zu schaffen. Es ist keine Behandlung: Es ist eine Kunst der Aufmerksamkeit. Eine Möglichkeit, dem Körper zu sagen „Ich bin da, ich höre dich“, durch die Vibrationen einer Schale, die abklingt, durch die Stille, die folgt.

Das Zuhören begleitet das Wohlbefinden und die Entspannung - als Ergänzung, nicht als Ersatz für eine medizinische Behandlung. Bei allen Angststörungen, Schlafstörungen oder der Einnahme von Medikamenten, die das Gehör oder die Stimmung beeinflussen, konsultieren Sie einen Gesundheitsdienstleister.

Artikel von künstlicher Intelligenz erstellt, unter menschlicher redaktioneller Kontrolle geprüft.

Unsere Redaktion
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Yuna SatoSonotherapeut
Erforscherin von beruhigenden Klängen: Klangschalen, Frequenzen, Atmosphären.
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