Zehn Minuten Yoga, um den Tag abzulegen - eine Schritt-für-Schritt-Anleitung am Boden, vor dem Schlafengehen

In dieser Reihe : Souffle au quotidien — respirations, méditations, sommeil· Schritt 8/8

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Zehn Minuten Yoga, um den Tag abzulegen - eine Schritt-für-Schritt-Anleitung am Boden, vor dem Schlafengehen
Kevin Malik · Pexels

Vier liegende Positionen, eine langsame Atmung, zehn Minuten chrono: eine kleine Sequenz, die man im Pyjama, auf einer Matte oder im Bett durchführen kann, um den Rücken zu entspannen, den Atem zu verlangsamen und dem Körper zu signalisieren, dass der Tag zu Ende ist.

Warum eine kurze Sequenz

Man unterschätzt die kurzen Sitzungen. Man denkt, man brauche dreißig Minuten, einen Online-Kurs, eine Sportkleidung. Doch die besten Abendpraktiken sind genau das Gegenteil: sehr kurz, ohne Muskelanstrengung, im Pyjama, direkt auf dem Boden oder im Bett. Zehn Minuten reichen - manchmal weniger - damit das Nervensystem von der Geschwindigkeit des Tages in die des Schlafs wechselt.

Was wir hier suchen, ist keine „Arbeit“: es ist ein Übergang. Der Körper sagt „wir bewegen uns nicht mehr“, der Atem verlangsamt sich, der Geist lässt los. Es ist die Geste des Abends, wie man die Lichter eine nach der anderen ausschaltet.

Was man braucht

  • Eine Matte, oder eine gefaltete Decke auf dem Boden, oder einfach das Bett
  • Ein Kissen oder zwei, oder ein längliches Kissen
  • Ein gedämpftes Licht
  • Eine bequeme Kleidung - der Pyjama tut es auch

Idealerweise in Stille. Falls nicht, eine sehr leise Musik, ohne Worte, auf niedriger Lautstärke.

Die Sequenz, Schritt für Schritt (10 Minuten)

1. Installation & Atmung (2 min)

Lege dich auf den Rücken, die Beine leicht gespreizt, die Arme entlang des Körpers, die Handflächen zum Himmel. Schließe die Augen. Lege eine Hand auf den Bauch, eine Hand auf die Brust. Atme durch die Nase: atme 4 Sekunden ein, indem du den Bauch sanft aufblähst, atme 6 Sekunden aus, indem du ihn entspannst. Fünf bis sieben Zyklen. Ziel: die Ausatmung verlängern. Sie ist es, die die Entspannung aktiviert.

2. Knie zur Brust - Apanasana (1 min)

Ziehe beide Knie zur Brust, umarme sie mit den Armen. Wiege dich sehr leicht von rechts nach links, einige Atemzüge. Das massiert den unteren Rücken.

3. Liegende Drehung (2 min - 1 min pro Seite)

Arme im Kreuz, Schultern am Boden. Lasse die beiden gebeugten Knie auf die rechte Seite fallen. Drehe den Kopf nach links. Fünf langsame Atemzüge. Dann wechsle die Seite. Gefühle: Der Rücken entspannt sich, die Hüften öffnen sich.

4. Beine an der Wand - Viparita Karani (3 min)

Näher dich einer Wand, lege dich auf den Rücken und lege die Beine an die Wand, das Gesäß so nah wie möglich. Arme entlang des Körpers oder Handflächen auf dem Bauch. Augen geschlossen. Bleibe 3 Minuten und atme tief. Das ist DIE Haltung zum Tagesende: Sie leitet die Müdigkeit der Beine ab, verlangsamt den Herzschlag, beruhigt den Geist.

5. Savasana - die letzte Ruhe (2 min)

Kehre in die Rückenlage zurück, Beine leicht gespreizt, Arme entlang des Körpers, Handflächen zum Himmel. Denke an nichts Bestimmtes - lasse einfach den Körper schwer sein, liegen. Natürliche Atmung. Bleibe so 2 Minuten.

Was es bewirkt (ohne mehr zu versprechen als nötig)

Diese Art von liegender Haltung mit verlängertem Ausatmen aktiviert, was die Physiologen das parasympathische Nervensystem nennen - das der Ruhe und Erholung. Konkret: Der Herzschlag sinkt etwas, der Zwerchfellmuskel nimmt seine Amplitude wieder auf, die Muskelspannung nimmt ab.

Das ist keine Behandlung gegen Schlaflosigkeit. Es ist auch keine Garantie. Es ist ein Signal an den Körper: Der Tag ist vorbei, wir müssen nicht mehr in Alarmbereitschaft sein. Manche Abende reicht das, um einzuschlafen. Andere Male ist es einfach eine sanftere Art, ins Bett zu gehen.

Wenn Schlafstörungen bestehen, wenn die Müdigkeit sich anhäuft, wenn das Herz schnell schlägt, wenn man sich hinlegt: Konsultiere einen Gesundheitsdienstleister. Eine Abendpraxis fügt sich als Ergänzung zu einer echten Betreuung hinzu, sie ersetzt nichts.

Kleiner Rat zur Regelmäßigkeit

Der wahre Nutzen kommt von der Wiederholung: dieselbe Sequenz, jeden Abend, zur gleichen Zeit. Der Körper lernt das Signal. Nach zwei oder drei Wochen wirst du bemerken, dass sobald du die Matte ausrollst, etwas in dir bereits beginnt, sich zu verlangsamen. Das ist der interessanteste Effekt: Das Ritual geht der Praxis voraus.

Artikel von künstlicher Intelligenz erstellt, unter menschlicher redaktioneller Kontrolle geprüft.

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Thomas VidalAtmung & Meditation
Leitfaden für Atmung, Achtsamkeit und Schlaf.
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