Fünf unauffällige Pflanzen, die Gärtner bereuen vergessen zu haben

Nature 18 h agoZu Lesezeichen hinzufügen

Fünf unauffällige Pflanzen, die Gärtner bereuen vergessen zu haben
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Die britische Zeitschrift Gardeners' World hat Hunderte von Gärtnern nach den am meisten zu Unrecht unbekannten Pflanzen befragt. Hier, in Anlehnung daran, fünf dieser Vergessenen, die es wieder zu entdecken gilt: bescheiden, ohne saisonalen Glanz, aber die den Garten von einem Ende des Jahres zum anderen tragen. Lob des Unauffälligen.

Der Charme des Unscheinbaren

Es gibt im Garten Pflanzen, die man zeigt - die Rosen, die Hortensien, die großen Stauden, die für Aufsehen sorgen - und dann gibt es die anderen. Die, die man nicht bemerkt, die nichts verlangen, die den Hintergrund still halten. Eine aktuelle Umfrage der Zeitschrift Gardeners' World unter Hunderten britischer Gärtner fragte, welche Pflanzen sie in den Nachbargärten am wenigsten sehen möchten. Inspiriert von diesem Lob des Bescheidenen, hier fünf dieser Vergessenen, ausgewählt für ihren unaufdringlichen Charme und ihre leise Großzügigkeit.

Fünf Vergessene, die wiederentdeckt werden sollten

1. Die Blutweiderich (Sanguisorba)

Fein, luftig, ihre kleinen Blütenstände in roten oder weißen Ähren schweben über dem Laub wie Glühwürmchen. Sie steht aufrecht ohne Stütze, verlangt fast nichts, lockt Insekten am Ende des Sommers an. Am Rand des Beetes bringt sie diese Leichtigkeit, die die großen Stauden im Juli verlieren.

2. Der Wolfsmilchgewächs (Euphorbia)

Eine riesige Gattung (über 2.000 Arten), die vom Bodendecker bis zum kleinen Strauch reicht. Zu selten in unseren Gärten gepflanzt, bieten Wolfsmilchgewächse grafische Architekturen das ganze Jahr über, widerstehen der Trockenheit und ihre blattartigen Hüllblätter in saftigem Grün erhellen den Frühling. Vorsicht jedoch: Ihr milchiger Saft ist reizend. Tragen Sie Handschuhe beim Schneiden.

3. Die Schafgarbe (Achillea millefolium)

Alte Freundin der Kräuterkundigen, die Schafgarbe ist auch eine wunderschöne Pflanze für trockene Gärten. Flache Dolden in Gelb, Weiß, Rosa oder Lachs, aufrechte Haltung, fedriges Laub. Sie blüht lange, sät sich sanft aus, ernährt die Bestäuber. Sie hat sogar die Tugend, sagt man, den Nachbarpflanzen zu helfen, sich besser zu entwickeln - ein altes Sprichwort aus den Pfarrgärten.

4. Die Verbenen von Buenos Aires (Verbena bonariensis)

Lange, schlanke Stängel, kleine violette Blüten in Büscheln, Höhe von 1,5 m ohne einen Zentimeter Stütze. Sie wird halbtransparent gepflanzt: man sieht durch sie hindurch, sie gibt dem Beet Tiefe. Geliebt von Schmetterlingen. Sät sich von Jahr zu Jahr mit genau der richtigen Portion von Vernachlässigung aus.

5. Die Karde (Dipsacus fullonum)

Große Wildpflanze mit Kerzenhalter-Wuchs, überall mit Stacheln, lila Blüten in Hülsen. Zweijährig: im ersten Jahr eine Rosette, im zweiten Jahr ein majestätischer Stängel. Im Winter werden ihre getrockneten Stängel zu Skulpturen für den Garten und ein Vorratslager für die Stieglitze. Nützlich auch: Sie fängt Wasser an der Basis der Blätter, wie ein kleines natürliches Gefäß.

Was diese Pflanzen uns erinnern

All diese Vergessenen haben eine gemeinsame Qualität: Sie suchen nicht danach, gesehen zu werden. Sie passen sich dem Gelände an, widerstehen der Trockenheit, säen sich aus oder begnügen sich damit, zu sein. Der schöne Garten ist nicht der, der zwei Wochen im Jahr mit Farben explodiert; es ist der, der seine richtige Geste, sein eigenes Licht, sein diskretes Leben bewahrt.

Eine kleine Einladung, vor dem Stand des Gärtners zu verlangsamen - und statt des aktuellen Stars diese alten Gefährten zu fragen, die man nie satt bekommt.

Die Geste der Saison

Wir sind im Juli: Es ist Zeit, bei den Nachbarn, bei Freunden, in den für die Öffentlichkeit geöffneten Gärten die Pflanzen zu entdecken, die einem gefallen - Steckling, Notiz, Foto. Die Pflanzung erfolgt im Herbst, zwischen September und November, in noch warmen Boden. Die Natur liebt nichts mehr als Geduld.

Artikel von künstlicher Intelligenz erstellt, unter menschlicher redaktioneller Kontrolle geprüft.

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Éloïse BrunNatur & Jahreszeiten
Chronistin der Jahreszeiten, des Gartens und der Ästhetik des Wabi-Sabi.
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