Remèdes & Pflanzen just nowZu Lesezeichen hinzufügen

Es gibt Sommerabende, an denen man müder nach Hause kommt, als man dachte - die Hitze, die Wege, die Menschen. Eine einfache Infusion aus Thymian und Zitronenverbene, lauwarm, kaum gezuckert, reicht aus, um die Unruhe des Körpers etwas zu beruhigen. So bereite ich sie zu.
Man verbindet oft Thymian mit dem Winter, mit der Suppe, die köchelt, mit dem kleinen Schnupfen, den man zu unterdrücken versucht. Dabei vergisst man, dass Thymian, eine Pflanze aus Stein und Sonne, auch eine Freundin der Sommerabende ist - wenn man mit dem Rücken ein wenig steif, dem Kopf voll und dem Wunsch nach einem sanften Einschlafen, ohne zu einem Glas Alkohol oder einem weiteren Bildschirm zu greifen, nach Hause kommt.
In Kombination mit der Zitronenverbene ergibt sich ein sehr einfacher, aromatischer und ehrlicher Aufguss: die etwas pfeffrige und harzige Note des Thymians, gemildert durch die zitronig-vanillige Note der Verbenen. Eine lauwarme Tasse statt einer heißen, etwas Honig, wenn es Ihnen beliebt, und man setzt sich wirklich hin.
Der Gemeine Thymian (Thymus vulgaris L.) ist ein niedriger Strauch der mediterranen Garrigues. Man findet ihn wild auf allen kalkhaltigen Hügeln der Provence und des Mittelmeerraums. Er wird seit der Antike kultiviert - die Ägypter verwendeten ihn für die Einbalsamierung, die Griechen und Römer für Bäder und Räucherungen. In der Küche ist er uns allen bekannt; als Tee schätzt man ihn weniger, zu Unrecht. Gut zubereitet ergibt er eine klare, bernsteinfarbene, warme Flüssigkeit.
Die Zitronenverbene (Aloysia citrodora Palau, früher Lippia citriodora) ist eine andere Pflanze - Achtung, sie darf nicht mit der Heilverbene (Verbena officinalis) verwechselt werden, einer europäischen Pflanze mit bitterem Geschmack, die in einem ganz anderen Kontext verwendet wird. Die Zitronenverbene stammt aus Südamerika (Argentinien, Chile, Peru); sie wurde Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa gebracht und hat sich im Südwesten Frankreichs sehr gut akklimatisiert. Es ist sie, mit ihren länglichen, duftenden Blättern, die man in den Gärten unserer Großmütter findet und die man im Sommer zum Trocknen sammelt.
In der Kräuterkunde unterscheidet man sorgfältig die **Zitronenverbene** (Aloysia citrodora), mit ihrem Zitronenduft, die als Abendtee verwendet wird, und die **Heilverbene** (Verbena officinalis), eine einheimische europäische Pflanze mit bitterem Geschmack, die seit der Antike, aber in einem ganz anderen Kontext verwendet wird. Auf einem Kräuterbeutel sollte man den lateinischen Namen genau überprüfen.
Für eine schöne Teekanne (zwei Tassen):
Man verfährt wie folgt:
Man kann es pur trinken oder, im Sommer, abkühlen lassen und kaum lauwarm servieren, mit einer Zitronenscheibe.
Damit die Wirkung wirklich beruhigend ist, ist es am besten, es zu trinken:
Es ist ein Ritual ebenso wie ein Tee. Die sanfte Wärme in den Händen, der aufsteigende Duft, das Nichts-Tun während zehn Minuten außer dieser Tasse zu trinken - das ist es, was beruhigt, ebenso wie die Pflanzen selbst.
Thymian als Aufguss, in üblicher Nahrungsmenge (2 g pro Tasse), wird von den meisten Erwachsenen gut vertragen. Dennoch:
Und für alles, was echte Schlafstörungen, anhaltende Müdigkeit oder Angst betrifft, die den Alltag beeinträchtigen: Diese Tasse ist da, um zu begleiten, nicht um eine echte Ruhezeit oder eine medizinische Betreuung zu ersetzen. Als Ergänzung, nicht als Ersatz - konsultieren Sie einen Gesundheitsdienstleister.
Meine Großmutter machte diesen Tee fast jeden Abend im Juli und August. Sie sagte - ich sehe sie noch - "Das ist damit der Tag geht." Es ist nicht sehr wissenschaftlich, aber es ist sehr treffend: Die Tasse macht nicht schlafen, sie lässt ruhen. Der Schlaf kommt dann von allein, wenn er will.
Probieren Sie es drei Abende hintereinander aus. Sie werden sehen: Die Geste wird sehr schnell wichtiger als das Getränk.
Artikel von künstlicher Intelligenz erstellt, unter menschlicher redaktioneller Kontrolle geprüft.
Tisanes du soir — plantes qui aident à déposer la journée